Kirchplatz Randersacker
Bauherr: Gemeinde Randersacker
bearbeitete Phasen: 1-9, 1995-1996
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Der Kirchplatz liegt inmitten des alten Ortskerns der Winzergemeinde, deren Ortsbild von engen Gassen und Platzabfolgen geprägt ist. Er umgibt eine kleine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Das geschlossene Kirchenumfeld (Kirchhof) resultiert aus der kirchenburgähnlich genutzten Umfriedung mit Mauern und Palisaden. Bis vor hundert Jahren war der Kirchplatz als Friedhof genutzt. Vor der Neugestaltung des Kirchplatzes im Rahmen der Städtebauförderung war der Bereich innerhalb der ehemaligen Umfriedung asphaltiert und wurde als Parkplatz genutzt. Im Rahmen der Neugestaltung wurde die Platzfläche mit dem traditionellen und regionaltypischen Muschelkalk gepflastert. Außerhalb der Gehbereiche, wo mittelformatige Steine mit gebrochenen Fugen und gestockter Oberfläche verwendet wurde, sind größere Platzflächen mit Rasenpflaster angelegt. Einige Obstbäume und mit Wein berankte Spaliere beleben den sonst steinernen Dorfkern auf traditionelle Weise. Der Kirchplatz wurde gemäß seinem historischen Anspruch wieder zu einer würdigen und ruhigen Ortsmitte. |






