Anfang der 80er Jahre wurde das Berufsschulzentrum für über 5.000 Schüler großzügig gebaut. Parkartige Bauminseln lockern die Pflasterflächen auf. Von einem Künstler gestaltete Wasserbecken entlang der Zugangstreppen geben der Situation den Charakter eines modernen, städtischen Platzes.Nach über 25 Jahren wurden Veränderungen notwendig. Die Gewinner des Architekturwettbewerbs, pkt architekten, schlossen das Schulareal nach Norden mit einem eingeschossigen Hanggeschossbau und einem viergeschossigen Querbau ab. Eine Cafeteria/Veranstaltungshalle wurde als halböffentliches Zentrum am vorhanden Teich platziert.Die drei Ausbildungswerkstätten wurden durch Neubauten ergänzt. Durch das Aufnehmen der Idee, die parkartigen Bauminseln auch über die neuen Freianlagen zu stellen, konnte die gesamte Schulanlage zu einer Einheit verbunden werden. Die vorhandenen Baumgruppen wurden in das neue Konzept integriert. Pausenbereich und Zugänge sind mit breiten Bändern aus Faserbetonbelag befestigt. Die Anschlussbereiche sind gepflastert. Der Cafeteria-Neubau machte eine Brücke über den Teich als Zugang von den bestehenden Parkplätzen erforderlich. Das Oberflächenwasser wird einer Versickerungsmulde zugeführt. Im Fall eines extremen Starkregens wird das Wasser über einen Notüberlauf in den Kanal geleitet.
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